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Staatsreligion in Thailand ist der Buddhismus. Etwa 95% aller Thais
sind Buddhisten, auf Phuket beträgt ihr Anteil allerdings nur 60%.
Die restlichen 40% bestehen aus Moslems, Christen, Hindus, Sikhs und
Animisten. In seiner heutigen Form präsentiert der thailändische
Buddhismus eine Mischform mit zahlreichen hinduistischen,
brahmanistischen und animistischen Elementen. Vielerorts werden alte
Bäume mit Opfergaben bedacht, um die ihnen innewohnenden Geister
milde zu stimmen. Die allgegenwärtigen Geisterhäuschen sind dem
Erdgeist gewidmet, der dem Haushalt Wohlstand und Glück bescheren
soll. |
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Einen der vielen
Tempel auf Phuket zu besuchen, gehört zum „Muss“ eines Phuketbesuchs.
Besucher sind herzlich willkommen und auch Fotos dürfen geschossen
werden. Vor Betreten eines Tempels müssen die Schuhe ausgezogen
werden. Shorts oder andere freizügige Kleidung sind bei einem
Tempelbesuch zu vermeiden.
Mönche sind wichtige Persönlichkeiten in der Thaigesellschaft und
müssen zu jeder Zeit mit Respekt behandelt werden. Der
Enthaltsamkeitsschwur der Mönche verbietet es ihnen, Frauen zu
berühren oder von einer Frau berührt zu werden. In der Zeit von
November bis März werden Tempelfeste abgehalten, die der
Geldbeschaffung zur Unterhaltung der Tempel dienen. Auf diesen
Festen geht es lustig zu mit einer Art Volksfestatmosphäre und jeder
Menge gutem Essen.
Der
König, die Königin und die gesamte königliche Familie werden von
allen Thais aufrichtig verehrt. In den meisten Häusern und auch
Geschäftsräumen findet man großformatige Bilder des Königs und der
königlichen Familie. Jede Form von Missachtung der königlichen
Familie wird von den Thais nicht geschätzt und kann zu ernsthaften
Problemen führen. Während eines Kinobesuchs zum Beispiel wird vor
dem Film das Porträt des Königs auf die Leinwand projiziert und die
Nationalhymne gespielt und es wird von jedermann - auch von
Ausländern - erwartet, dass er sich dabei von seinem Platz erhebt.
Thailand, das Land des Lächelns, ist bekannt für seine Toleranz und
Gastfreundlichkeit. Die einfache Faustregel lautet: Lächle, und die
Leute mögen dich! Ein Lächeln ist der einfachste Weg, danke zu sagen
und kann genauso gut als Entschuldigung dienen für kleinere
Unannehmlichkeiten oder Missverständnisse. Ein Lächeln ist die
angemessene Antwort auf den Gruß kleiner Kinder, von
Hotelangestellten und Kellnern. Nachfolgend einige „Goldene Regeln“
im Umgang mit Thailändern:
- Wenn du in ein
Thaihaus eingeladen bist, ziehe vor Betreten des Hauses die Schuhe
aus
- Es wird als
Missachtung betrachtet, die Füße beim Sitzen auf den Tisch
zulegen.
- Thais betrachten
den Kopf als den reinsten Teil des Körpers, also nimm davon
Abstand, den Kopf eines Thais zu berühren oder zu streicheln –
dies gilt als unhöflich.
- Es ist nicht
angebracht, sich bei einem Missverständnis zu Gefühlsausbrüchen
hinreissen zu lassen.
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